Rehasport

Rehabilitationssport, kurz Rehasport, wird von Ärzten für Menschen verordnet, die behindert, von Behinderung bedroht, oder infolge einer Behinderung, einer (schwerwiegenden) Erkrankung oder eines Unfalls nicht nur physisch sondern auch psychisch beeinträchtigt sind. Die sportlichen Aktivitäten helfen den Betroffenen dabei den Körper und die Seele medizinisch zu rehabilitieren und zurück ins Leben zu finden.

Rehasportler werden durch die Behandlung bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft unterstützt. Mit Hilfe von sportlichen Aktivitäten, therapeutischen Übungen und Spielen, die in Gruppen absolviert werden, erfolgt eine Minderung der Beschwerden und die Stärkung des Wohlbefindens.

Die Verordnung ist stets individuell auf den Gesundheitszustand und das Ausmaß der Erkrankung angepasst. Die Schwierigkeitsskala der Übungen wird im Prozess nach und nach von den Rehabilitationssport Anbietern gesteigert, damit die körperlichen und seelischen Grenzen behutsam überschritten werden können. Die Behandlung wird in der Regel mit 50 Terminen innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen.

Geeignet für folgende Krankheiten:
  • Bandscheibenvorfall
  • Rückenbeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Arthrose
  • Hüftprobleme
  • Gelenkschmerzen
  • Rheuma
  • Gelenkerkrankungen
  • Diabetes
  • Asthma
  • Knieschmerzen
  • Übergewicht
  • Schulterschmerzen

 

Die Kosten, die bei der Inanspruchnahme von Rehasport entstehen, werden grundsätzlich von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Rentenversicherung übernimmt die Kosten für Rentner, die Unfallversicherung für Unfallgeschädigte und die Krankenversicherung für Menschen mit allgemeinen, gesundheitlichen Beschwerden.